Gedenken an Mama

Ein liebendes Mutterherz hat viel zu früh, vor dreißig langen Jahre aufgehört zu schlagen!

Unsere liebe Mutter ist am 02.07.1923 geboren. Ihr Mädchenname ist Alwine Christ. Sie hatte einen Bruder Namens Georg und eine Halbschwester Namens Johanna. Ihre Halbschwester Johanna ist im Wochenbett verstorben und hinterließ zwei kleine Jungen. Namens "Karl-Heinz und Hans-Werner. " Trotz großer Familie hat unsere Mutter von ihrer Halbschwester sich diesen beiden Jungs angenommen und sie groß gezogen. Ihr ganzes Leben war voll von Arbeit, Sorge und von viel Leid begleitet.
Sie war eine herzensgute Frau und Mutter die immer jedem hilfreich zur Seite stand.
Sie war immer nur für andere da und dachte nie an sich selbst. Urlaub kannten unsere Eltern nicht.
Sie bekam sieben Kinder: " Erni, Christel, Georg, Irene, Walter, Elisabeth ( Lisa ) und unser Nesthäkchen Karl-Heinz."
In unserer Jugend gaben es manche viele schöne Stunden, in der sie mit uns sehr glücklich war.
Sechs Enkelchen durfte sie leider nur erleben:" Regina, Markus, Ulrike, Gerlinde, Andrea und Marco " bis sie mit 56 Jahren an einem Krebsleiden verstorben ist. Sie war auch eine herzensgute Oma, sie ging gerne in den Park mit ihnen spazieren. Spielte gerne mit ihnen und besonders gerne das Spiel " Mensch ärgere dich nicht". Dieses Spiel hat sie auch immer gerne mit Karl-Heinz noch gespielt, wenn sie verloren hatte ärgerte sie sich darüber sehr und Karl-Heinz freute sich um so mehr.
Wenn die Kleinen Geschenken bekamen, machte sie keine Unterschiede und hielt sie alle gleich.
Bei uns zu Hause, war es immer sehr gemütlich und man fühlte sich rund her um sehr wohl, deshalb bekamen wir immer viel Besuch von der Verwandtschaft. Wenn sie bei uns übernachteten, überließen unsere Eltern ihnen ihr Schlafzimmer. Sie waren zu jeder Zeit sehr gastfreundlich und das wussten auch alle und kamen deshalb immer wieder sehr gerne.
Als unsere Eltern damals am 23.12.1946 geheiratet hatten, wohnten sie im Elternhaus unseres Vaters, unseren Großeltern Helene und Friedrich Jakob Lohmann.
Dort kamen Erni, Christel, Georg, Irene und Walter zur Welt. Erst verstarb unsere Oma Helene, die Mutter von unserem Vater und als dann unser Opa Friedrich schwer Krank wurde, pflegte unsere Mutter ihn, bis zu seinem Tod. Wie gesagt, sie hatte es nie leicht gehabt in ihrem Leben. Sie gab immer mit ganzem Herzen, opferte sich für jeden auf, doch einen Dank hat sie nie zurück bekommen. So kam es, dass unsere Eltern zwei Häuser die nebeneinander standen kauften und bauten sie zu einem großen Haus um. In diesem kam dann ich Lisa, Karl-Heinz und das eine Enkelkind Ulrike zur Welt.
Unsere Oma Elisabeth ist auch in diesem Jahr schon 40 Jahre verstorben, ich möchte gerne hier mit an unsere liebe Oma "Elisabeth Christ" im Gedenken an sie ganz lieb erinnern!
Später ist dann unsere Oma Elisabeth, die Mutter unserer Mutter bei uns mit eingezogen.
Sie war kränklich und gebrechlich geworden und unsere Mutter wollte sie bei uns haben.
Sie hat uns sehr viel unterstützt und es war vieles leichter durch ihre Hilfe, was keiner von uns je vergessen wird. Sie war auch eine herzensgute Frau und eine ganz liebe Oma.
Sie ist in unserem Elternhaus verstorben. Unsere Mutter wachte drei Tage und drei Nächte an ihrem Bett, bis unsere Mutter zusammen brach vor Müdigkeit und Erschöpfung und ausgerechnet in dieser Zeit, am 16.02.1970 ist dann unsere liebe Oma verstorben.
Als ob sie darauf gewartet hatte, bis unsere Mutter in diesem Moment nicht mehr bei ihr sein konnte.
Vielleicht wollte sie ihr diesen schmerzlichen Abschied ersparen und es ihr nicht noch schwerer machen, als es schon war.
Wie gesagt unsere Mutter, hatte es nicht leicht in ihrem Leben und sicherlich hatte sie auch ihre Fehler,
aber wenn ich so zurück denke, kann ich nur gutes über sie schreiben und kann nur sagen, sie war ein Engel auf Erden, mit einem ganz gefühlvollem Mutterherzen.
Heute ist der 20.März 2010 von Mama der Todestag. Dreißig lange Jahre sind seit dem vergangen und du fehlst mir so sehr. 30 lange Jahre in denen so unwahrscheinlich viel geschehen ist.
Dieser schmerzliche Tag, ist mir so im Gedächtnis, als ob er erst gestern war. Ich war zur damaligen Zeit gerade mal 23 Jahre und Karl-Heinz gerade mal 19 Jahre, noch viel zu jung als Mama von uns gegangen ist.
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
Alles deutete auf eine starke Grippe hin und als du hohes Fieber dazu bekamst, holten wir den Hausarzt.
Er behandelte dich erst mal ein paar Tage auf einen Grippevirus, doch als das Fieber sich nicht senkte und immer mehr an stieg, konnte er es nicht mehr verantworten und Papa bestand auch darauf das du
sofort in die Klinik eingewiesen wurdest und gründlich untersucht wurdest. Die Ärzte stellten ein Karzinom im Unterleib fest und du wurdest sofort operiert. Danach warst du wieder zu Hause, doch dein Zustand verschlechterte sich und du wurdest wieder in die Klinik eingewiesen. Am Vorabend kamen wir alle um dir alles gute zu wünschen und auf wieder sehen zu sagen. Du sagtest:" Es wird schon gut gehen, Unkraut vergeht nicht, um uns auf zu muntern, dabei wusstest du da schon, dass du nicht mehr Heim kommen würdest. Als Papa und Georg dich in die Klinik brachten, hast du dich zum Haus und zu unserer damaligen Hündin Dunja umgedreht, als wolltest du dich für immer verabschieden. Das hat Papa uns später unter Tränen erzählt.

Als du in Worms im Hochstift noch lagst und wir dich besuchten ,war Georg schon bei dir und wollte sich gerade von dir verabschieden.
Es war ein Bild das ich nicht mehr vergessen konnte, sein Kopf lag auf deinem Brustkorb und du streicheltest ihm liebevoll über sein Haar, das war eine so liebevolle rührende Geste, die ich heut noch vor mir sehe. Du hattest damals schon ganz graumeliertes Haar.
Er sagte Mama, du bekommst ja wieder schwarzes Haar und du gabst ihm die Antwort:" So ist das wenn man bald sterben wird, dann kann das Haar wieder dunkel werden." Bei dieser Antwort stockte mir der Atem und Tränen standen in meinem Augen, ich drehte mich um, weil du sie nicht bemerken solltest. Du hattest so sehr abgenommen und manchmal konnten wir unsere Tränen nicht vor dir verbergen. Du fingst da schon an, bei jedem Besuch dich zu bedanken und zu verabschieden, das wurde uns später erst richtig bewusst. Du hattest genau gespürt, als es soweit war, dir konnte kein Arzt etwas vor machen.
In deinen jungen Jahren warst du lange Zeit bei Fr. Dr. Schramm tätig und da durch hattest du viel Erfahrungen gesammelt und wusstest genau, damit um zu gehen und was auf dich und auf uns zu kam. Du warst so eine wundervolle starke Frau was dich betraf und wolltest uns nicht beunruhigen und alles Leid von uns fern halten.
Auf einmal bekamen wir gesagt, dass du nach Ludwigshafen verlegt werden musst. Was auch dann sobald darauf geschah. Wir besuchten dich am selben Tag noch. Ich hatte eine Lungenentzündung zur damaligen Zeit als du in der Klinik in Ludwigshafen gelegen bist, als wir auf dem Weg zu dir waren, wollte mein Hausarzt in dieser Zeit bei mir einen Hausbesuch machen. Die Nachbarn sagten das wir zu dir in die Klinik gefahren wären. In Ludwigshafen habe ich dann erfahren, das sie dir Goldwasser spritzen würden. Ich fragte danach meinen Hausarzt, was Goldwasser sei, denn diese Bezeichnung hatte ich noch nie zuvor gehört. Er aber wisch mir aus und ich konnte mir es vorerst nicht erklären.
Papa und Georg ( mein Bruder ) hatten dich gerade besucht und stellten fest, dass es dir sehr schlecht ging an diesem Tag, dein Arm war bläulich und unser Bruder rief sofort eine Krankenschwester.
Georg sprach mit dieser Schwester der Station über deinen Zustand und da bekam er gesagt, dass du leider schon im Sterben liegen würdest.
Das war ein großer Schock für uns und wir wurden sofort von Georg und Papa informiert, wie es um dich stand. Alle fuhren wir sofort ins Krankenhaus nach Ludwigshafen, um bei dir zu sein. Du hast jeden einzelnen von uns lange angesehen, dass war deine Art "auf wieder sehen" zu sagen. Eine Schwester fragte dich: " Frau Lohmann haben sie große Schmerzen" und du sagtest leise ja. Wieder fragte die Schwester " Frau Lohmann soll ich ihnen eine Morphium-Spritze geben und wieder kam ein leises ja. Als sie dir die Spritze verabreicht hatte, drehtest du dich zur Wand. Du warst so furchtbar kraftlos und müde und hattest große Schmerzen. Dich so leiden zu sehen versetzte uns einen Stich in unsere Herzen und tat so unwahrscheinlich weh, dass hattest du ganz bestimmt nicht verdient.
Vor lauter Aufregung hatte ich zu Hause die Kaffeemaschine vergessen abzuschalten und so fuhren wir nur kurz noch mal nach Hause.
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
Als wir gleich wieder zu dir fahren wollten, begegneten wir Georg und wunderten uns, wieso er und Papa zu Hause waren. Wir fuhren sofort zu Papa und er sagte, dass die Ärzte ihn gebeten hatten nach Hause zu gehen. Weil wir Mama das Sterben noch schwerer machen würden, wenn wir alle bei ihr geblieben wären. Ich konnte das einfach nicht begreifen und wollte trotzdem zu ihr, beinah hätte ich deswegen mit Papa noch Streit bekommen, weil er sich nach den Ärzten gerichtet hatte. Er bestand darauf, dass wir nicht zu dir fahren sollten. Er sagte das wir es dir nur unnötig schwer machen würden und das wollten die Ärzte und er vermeiden. Ich habe lange gebraucht, dass ich das verstehen konnte, denn ich wollte doch nur bei ihr sein. Später einmal sprach ich mit einer Krankenschwester darüber und sie sagte:" Das es Menschen gibt, die dann nicht sterben können, weil der Sterbende einem geliebten Menschen das nicht an tun will, wenn er diese Welt verlässt. Und somit hätte der Sterbende einen qualvollen Tod erleiden müssen. Und so wäre es bei dir gekommen, selbst da wolltest du diesen furchtbaren Moment alleine sein, uns und dich selbst davor verschonen, dass wir in der letzte Minute deines Lebens das nicht noch verkraften mussten. Nein das wollte ich auch nicht, dass du dich gequält hättest, denn du wusstest, der Tod selbst hätte niemand verhindern können und es hätte sich nur qualvoll verzögert. Wir saßen alle in unserem Elternhaus im Wohnzimmer, es wurde nicht viel geredet, es war eine ganz furchtbare gedrückte Situation und jedem viel es schwer damit um zu gehen. Um 24 Uhr schlug unsere Standuhr,
dass ließ uns das Blut in den Adern stocken und im gleichen Moment läutete das Telefon.
Diese angespannte Situation kann man gar nicht beschreiben, selbst wenn man es wollte. Für uns war es, als ob in diesem Moment die Welt stehen bleiben würde. Papa nahm den Hörer ab.
Das Klinikum Ludwigshafen sagte das Mama soeben verstorben sei. Alle fuhren wir zu ihr. Karl-Heinz ist mit uns im Auto gefahren. Ich höre heute noch sein lautes weinen und es zieht mir heute noch das Herz zusammen, wenn ich daran denke. Als wir das Zimmer betraten war sie mit einem weißen Bettlaken ganz abgedeckt, in ihren Händen hielt sie ein rosafarbenes Sträußchen Alpenveilchen. Wir waren lange bei ihr und für uns alle war es sehr schmerzlich und auch unbegreiflich, denn sie war doch auch erst 56 Jahre und noch viel zu jung um zu sterben und wir hätten sie doch alle noch so gebraucht.
Sie hat sich ihr ganzes Leben nur aufgeopfert und war immer da für uns. Bevor wir nach Hause fuhren,
haben wir sie zum aller letzten mal geküsst und uns verabschiedet. Als wir das Klinikum gerade verlassen wollten, sprach uns eine Krankenschwester im Treppenflur an. Sie sagte dass, sie es sehr liebevoll fand, dass die ganze Familie gekommen war, um sich bei Mama zu verabschieden. Für uns war das nur all zu selbstverständlich und da waren wir uns auch alle einig, wir sollten nicht bei ihr sein, als sie uns für immer verlassen hatte und da wollten wir wenigstens jetzt ihr ganz nah sein und ich bin überzeugt das sie das wusste, denn wir liebten sie und sie liebte uns aus tiefstem Herzen.
Als sie dann nach Osthofen überführt wurde, besuchten wir sie, ich gab ihr einen Strauß lachsfarbene Rosen in ihre Hände, weil das ihre Lieblingsfarbe war. Es war ein aller letzter Gruß von mir, der ganz nah für immer bei ihr sein sollte.
Ihre Beerdigung, alle Verwandten waren von weit her angereist, sie war sehr beliebt und hatte eine sehr große Beerdigung. Uns blieb an diesem schmerzlichen und schlimmen Tag nicht viel Zeit für unsere Trauer. Nach dem gemeinsamen Kaffee trinken, sind wir alle in unser Elternhaus gefahren mit der ganzen Verwandtschaft. Wir richteten das Abendessen und waren nur im Stress. Erst als alles vorbei war und wir wieder alleine waren überfiel uns dieser furchtbare Schmerz der Trauer, das alleine sein und zu wissen, dass sie gegangen ist und kommt nicht wieder zurück.
Der Abschied war nicht leicht, Karl-Heinz und ich trösteten uns gegenseitig und wir sprachen immer sehr viel über sie, sie war und ist nicht vergessen und wird immer in unseren Herzen bleiben,
denn die Liebe zu ihr wird nie enden.
Für Papa war es auch eine schlimme, schmerzliche und einschneidende Situation, mit der er erst mal lernen musste um zu gehen und das war nicht einfach. Unser Eltern hattet es nicht leicht im Leben, es war begleitet von vielen Sorgen und Leid und die vielen lange Jahre, die sie zusammen verbracht haben, haben sie zusammen geschweißt. Plötzlich war kein Leben mehr in unserem großen Haus und um Papa herum war alles leer, das war furchtbar schlimm für ihn. Wir ließen ihn nicht alleine, aber das war nicht das Selbe. Kinder können in einem Trauerfall keinen Ersatz sein, wir verloren unsere Mutter, er jedoch seine Frau. Am Tag war er abgelenkt, aber wenn es dann Abend wurde, war keiner mehr da, dann war es am schlimmsten und für ihn. Es war es unwahrscheinlich schwer plötzlich alleine zu sein. Die älteren Geschwister bekamen das gar nicht mal so mit, hauptsächlich war es Karl-Heinz der ja mit Walter noch zu Hause war. Auf jeden Fall war es eine sehr schwierige Situation, die lange brauchte bis sie sich etwas eingependelt hatte.
Mamas Tod war ein gravierender Einschnitt in unser aller Leben. Es ging alles so furchtbar schnell ehe man richtig begreifen konnte was geschehen war. Und nun sagte mir auch mein Hausarzt, was Goldwasser zu bedeuten hatte. Es war eine Chemotherapie, die von den Ärzten so genannt wurde. Er wollte mich damals nicht beunruhigen und deshalb, sagte er es mir erst später. Es ist so unendlich vieles passiert in all den dreißig langen Jahre, viel Leid mussten wir ertragen ganz besonders der Tag, an dem Karl-Heinz so früh sterben musste. Dieser Tag den ich nie verkraften kann und unsere Schwester Christel auch nicht. Der Tag der aus meinem Herzen eine Trümmerlandschaft hinter lassen hat. Karl-Heinz und ich standen uns so nah, wir waren ganz eng verbunden und so ist es heute noch. Wir versuchten uns gegenseitig Halt zu geben um uns zu trösten, als Mama von uns gegangen ist schweißten wir dadurch noch viel mehr zusammen. Ich weiß nicht wie viele male ich mit Karl-Heinz an ihrem Grab gestanden sind und wir geweint haben. Von uns beiden, hat keiner ihren Tod je richtig verarbeiten können. Sie war schon immer ein Engel, auch hier auf Erden. Ich trage ihre Liebe in mir bis zu meinem letzten Atemzug.
Im Jahre 2008 hat sie zu Muttertag ihr aller schönstes Geschenk das sie je erhalten konnte, zu sich bekommen, dass war Karl-Heinz. Jetzt seit ihr für immer zusammen und ich musste alleine nun zurück bleiben. Jetzt seit ihr in dieser anderen Welt eine kleine Familie wieder und mit den zunehmenden Jahren wird sie wachsen, bis wir eines Tages alle wieder vollständig zusammen sind und dann wird uns niemand mehr trennen können. Daran glaube ich ganz fest, denn ich liebe euch mit meinem ganzen Herzen, gebt mir diese Kraft bis es eines Tages so weit sein wird.
Ein großes Stück meines Herzens ist jetzt schon bei euch und ich kann in Worten nicht fassen, wie tief dieser Schmerz ist und wie sehr ihr mir fehlt.
Ihr seit nur voraus gegangen zwischen uns ist nur eine Tür, nur ein kleiner Schritt. Und dennoch seit ihr für immer in meinem unserem Herzen. Ich liebe euch unendlich und freue mich jetzt schon, wenn ich euch endlich dann eines Tages in meine Arme schließen kann. Pass immer gut auf meinen " Engel Karl-Heinz" auf und seit immer spürbar bei mir, bis wir uns wieder sehen!

* In ewiger Liebe euere Lisa *

Mama

Unsere lieben Eltern

Unsere lieben Eltern

Unsere unvergessene, herzensgute Oma Elisabeth


.

* Mutterliebe*

Wenn ich auf den Friedhof gehe,
tut mir oft mein Herz noch wehe.
Hab ich Kummer oder Leid,
verbringe ich die meiste Zeit
an meiner Mutters Grab,
seit sie schon vor Jahren starb.
Dort erzähl ich leise die Sorgen.
Und wünschte ich könnt jeden Morgen
mit ihr verbringen,
doch dann hör ich wie ein Engel sagt:
" Einmal kommt für dich der Tag,
an dem wir alle wieder vereint
und das um mich dann jemand weint."
So hat das Leben seinen Lauf,
denn die Uhr des Lebens hält keiner auf.
Niemals mehr werd ich vergessen.
Und was ich hab an ihr besessen,
sie bleibt tief im Herzen drin,
bis ich einst selbst im Grabe eingebettet bin!


Wir sind heute alle mit unserem ganzen Herzen bei dir liebe Mama

Deine Kinder

Erni, Christel, Georg, Irene, Walter, Lisa und unser geliebter Karl-Heinz ,

der nun ganz nah bei dir ist.


Mamas Grab 20.03.1980

Counter