Karl-Heinz Erster Gedenktag

Mein Herz und meine Gedanken sind immer bei dir

Heute ist der 29.April 2009, ein ganzes Jahr ist vorüber gegangen, in
dem du nicht mehr da bist und doch immer in meinen
Gedanken warst,bei Tag und bei Nacht.


12 Monate
52 Wochen
365 Tage
8760 Stunden
525601 Minuten
31.536.071 Sekunden


Von deiner Operation bis zu deinem letzten Tag, alles spiegelt sich,als
ob es gestern war.
Der bzw.dein letzter Tag, ein Dienstag, der tief in mein Herz gebrannt
ist und den ich niemals mehr vergessen kann.
Gegen Abend der Anruf, das wir alle in die Klinik kommen sollen.Ich
hörte meinen eigenen Herzschlag,denn das alleine hat schon einen Schock
ausgelöst,
wie konnte das sein und was war vorgefallen und geschehen.
Die Fahrt nach Kaiserslautern, nichts habe ich von meiner Umwelt mehr
wahr genommen,in meinem Kopf war nur noch leere,mein Körper spürte ich
nicht mehr
und die Fahrt erschien mir endlos lang. Ich versuchte mich selbst zu
beruhigen,doch es gelang mir nicht.Ich sehe dich vor mir und kann die
Welt nicht mehr
verstehen.

Warum wurden alle Gebete nicht erhört, warum musstest du, wo
du doch erst 46 Jahre warst so früh gehen und warum ging alles auf
einmal so überraschend schnell.Warum hat unser Herrgott dich zu sich
gerufen und warum hat dir kein Reiki geholfen,dass du von sechs Menschen
bekommen hast.
Warum,warum,warum dieses warum wird immer offen bleiben und mich
begleiten solange ich lebe.
Das Warten vor der Intensivstation, durch einen Lautsprecher erklang
eine Stimme,dass es einen Moment noch dauern würde,bis wir zu dir
durften,sie wollten dich nur etwas frisch machen. Was hatte das alles zu
bedeuten. Der Flur ist so kalt,die große dunkel lila Türe,die uns von
einander trennt,warum geht diese verdammte Türe nicht auf,damit wir
endlich zu dir können.


Diese Klinik hier in Kaiserslautern,hier war für dich keine vertraute
Atmosphäre,hier warst du so fremd und hier musstest du voller Angst und
doch voller Hoffnung,dich in die fremden Hände dieser Ärzte
begeben.Keiner konnte dir diese schwere Entscheidung abnehmen.
Wie viele Ängste hast du durchgestanden,wie viel Zweifel musstest du
überstehen und wie viel Nerven und Verzweiflung hatte diese Operation
dich gekostet.
Was musstest du alles durch machen und das soll alles umsonst gewesen
sein,du warst doch noch viel zu jung zum Sterben.
Du hattest doch diese schwere Operation gut überstanden,du brauchtest
doch jetzt nur viel Ruhe,dass sich dein Körper und die Organe wieder
langsam erholen konnten.Nach soviel Hoffen,Bangen und Beten soll jetzt
alles vorbei sein,dass durfte und konnte doch gar nicht sein.Was war nur
passiert,was war der Auslöser für diese schreckliche Nachricht.Alles
kommt mir wie eine Ewigkeit vor und ich möchte doch nur bei dir sein,die
Zeit läuft uns davon,warum lassen sie uns jetzt nicht gleich zu
dir,warum trennt uns in diesem Moment diese Tür.Können sie nicht
verstehen und sich nicht in die Lage versetzen,wie einem zu mute ist und
wie verzweifelt man ist,wenn die Lebensuhr eines geliebten Menschen am
ablaufen ist,dass man nur noch bei ihm sein möchte, spürt und stört das
denn niemand.


Sie ließen uns doch sonst nicht so lange warten,wieso ausgerechnet
heute. Wo ist das Verständnis,in den letzten Minuten die dir vielleicht
noch bleiben,in diesem ,deinem Leben uns warten zu lassen,bis wir
endlich zu dir dürfen und warum dauert das so furchtbar lange.
Wer hat das Recht über Tod oder Leben zu entscheiden und wer ist so kalt
und hart und kann in einem solchen Moment einem daran hindern,dich noch
einmal,ein allerletztes mal in diesem Leben zu sehen.Ich habe dich doch
dein ganzes Leben begleitet und gerade jetzt,will ich das du weißt,dass
ich bei dir bin,dir ganz nah bin.
Endlich bekommen wir diese Türe geöffnet und dürfen zu dir. Gleich ganz
vorne in den ersten Raum haben sie dich gebracht.
Ich sehe dich in deinem Krankenbett liegen, doch aus diesem ist in der
Zwischenzeit, ein Totenbett geworden,du liegst da als ob du nur
eingeschlafen bist,doch die erschütternde Wahrheit ist, du hast uns
schon verlassen.Alle die dir nah waren,waren da und uns trennte nur
diese hässliche,große dunkel lila Tür.


Ich bin mir ganz sicher, das du trotzdem gewusst hast das wir alle da
waren, dass hast du ganz bestimmt gespürt auch wenn diese verdammte Türe
zwischen uns war.Denn wenn man einen Menschen von ganzem Herzen
liebt,kann man meilenweit von ihm entfernt sein,spürt das trotzdem der
Andere .
Ich habe das auch damals erlebt und alles mitbekommen, was um mich herum
geschehen ist,gehört wie man über mich gesprochen hat und gespürt wer
alles bei mir war,auch vor der Tür der Intensivstation,so wie es jetzt
bei dir ist.
Vielleicht war es auch nur Schicksal oder Bestimmung von ganz oben,
dass die anderen Geschwister und ich die letzten Minuten
nicht mit dir verbringen konnten, denn ich weiß nicht,ob ich in diesem
Moment in dem du gegangen bist das überstanden hätte.Ich weiß ich hätte
alles versucht dich festzuhalten,ich hätte dich nicht gehen lassen
können,dafür waren wir zu sehr miteinander verbunden,wie soll ich ohne
dich weiter leben können wie um alles in der Welt kann ich
verstehen,dass du jetzt nicht mehr hier bist,wie soll ich das nur
begreifen.


Gestern am Abend war ich doch noch bei dir,du warst bei vollem
Bewusstsein und wir haben uns noch so lange angeschaut,als ob wir uns
beide in unsere Herzen sehen.Georg und Walter waren doch auch da und
haben es selbst miterlebt, du warst hell wach und reagiertest auf jedes
Wort das ich mit dir sprach. Ich hätte dich doch niemals in dieser,
deiner letzten Nacht alleine gelassen ,wenn nur der geringste Zweifel
aufgekommen wäre, dass du nur noch bis zum nächsten Tag am Leben
bist. Gestern waren wir noch so voller Hoffnung und Zuversicht, was war
in der Zwischenzeit nur passiert,wieso ging alles plötzlich so schnell.
Das kann nicht unser Abschied gewesen sein, das darf nicht sein, du
wolltest doch noch gar nicht Sterben,du wolltest doch dein Sinchen nicht
alleine lassen,du wolltest Leben,was war nur geschehen.Ist über dein
Leben einfach entschieden worden,welcher Mensch hat veranlasst,die
Maschinen an diesem bestimmten Dienstag abzuschalten.Es waren doch erst
gerade mal nur zwölf Tage und du lagst auch nicht im Koma.

Andere Patienten bleiben Wochen oder Monate,wenn nicht sogar Jahre an den
Geräten und wird doch auch nicht gleich abgeschaltet,wieso ist bei dir
alles so schnell gegangen..Fragen über Fragen und nur du könntet uns die
Antwort geben.Du hast bestimmt noch einiges wahrgenommen und gehört .Was
war nur von einem auf den anderen Tag passiert.Sie wollten dir doch noch
einen Luftröhrenschnitt machen,damit die Schläuche aus deinem Mund
gekommen wären,weil es für dich eine Erleichterung gewesen wäre.
Und nun warst du nach zwölf Tagen,zum ersten mal ohne diese
Schläuche,ohne diese vielen Geräte,du warst frei,doch du spürst und
weißt es jetzt nicht,
es ist leider zu spät, viel zu spät fürs Leben.Nichts ist mehr
rückgängig zu machen,nichts kann man mehr ändern und nichts kann man
mehr aufhalten.


Was war dein letzter Gedanke, war ich es die du zum letzten mal gesehen
hast,was hast du gehört und was hast du gefühlt.War dir bewusst das du
nun sterben musstest,was war dein letzter Gedanke,warum musstest du
gehen. Ich kann keinen klaren Gedanken mehr fassen und ich kann deinen
Tod nicht begreifen und verstehen. Ich halte dein Gesicht in meinen Händen und bin wie
gelähmt,alle Kraft,alle Hoffnung alles ist ausgelöscht und zunichte
gemacht. Meine Tränen berühren dein Gesicht, ich nehme niemand in diesem
Raum wahr ich sehe nur dich,wie du bewegungslos da liegst. Ich bzw.wir
wussten zu diesem Zeitpunkt noch nicht,dass wir dich heute zum
allerletzten mal sehen und berühren durften.


Das war nun unser Abschied, wie soll ich das je begreifen und
verstehen,dass du mich bzw,uns zurück gelassen hast. In diesem
Zimmer ist der Tod, der dich einfach mitgenommen hat, wieso,warum gerade
dich,du hattest doch noch so viele Jahre vor dir.
Deine Zeit durfte doch noch gar nicht abgelaufen sein,es bleiben viele
Fragen offen. Ich begreife gar nichts mehr und bin fassungslos und
möchte nur noch nach Hause.Wie in Trance verlasse ich das Zimmer, Georg
und Walter begleiten mich wortlos.
Eine Schwester von der Klinik redet mit mir, aber ich weiß nicht was sie
zu mir sagt und was sie von mir wollte,alles ist so weit weg.Ich weiß
nicht wie wir nach Hause gekommen sind,ich konnte gar nicht mehr
denken.


Nur noch Tränen, Tränen, Tränen, alles verläuft so schnell. Deinen Name
auf der Todesanzeige zum ersten mal zu lesen und zu sehen,war furchtbar
schlimm.. Da stand dein Name Karl-Heinz Lohmann, ich konnte es
nicht glauben,dass warst wirklich du. Die Trauerfeier, die Beisetzung,
bevor man sich versah und begriff,was das alles bedeutet, war alles
schon vorbei. Wie bei einem Motor den man ein und ab schaltet.
Ohne dich hat sich mein ganzes Leben verändert, es ist nichts mehr wie
es einmal war und wird es auch nie mehr sein.
Ich habe dir mit meinem ganzen Herzen alle Liebe und Kraft gegeben, die
man nur geben kann und jetzt bleibt mir nur noch,auf den Tag zu warten
an dem wir uns irgendwann wiedersehen werden,an den Tag an dem du mich
an die Hand nimmst und mich abholst,daran halte ich fest solange ich
lebe.
Ich weiß nicht, ob ich jemals deinen Tod überwinden werde, für mich ist
alles so frisch als ob das Geschehene erst gestern war und ich weiß
nicht wie ich damit umgehen kann.


Du bist in meinen Gedanken so lebendig, das es so weh tut und es sehr
schwer fällt damit fertig zu werden.
Ich sehe dich vor mir, wie du an deinem Keyboard stehst und Musik
spielst und singst.
Ich sehe dich, wie wir zusammen in der Küche sitzen bei einer Tasse
Kaffee und uns unterhalten.
Ich sehe dich, wie wir zusammen die Urlaube verbracht haben und wie viel
Spaß wir hatten.
Ich sehe dich, wie wir Samstags nach Ludwigshafen oder Mannheim gefahren
sind um gemeinsam Frühstücken zu gehen.
Ich sehe dich an jedem Tag und in der Nacht bist du in meinen Träumen,du
bist überall und alles erinnert mich an dich.
Alle Erinnerungen sind fest in meinem Herzen, die ich nie verlieren
möchte.


Wenn im Radio einige Lieder erklingen,die du nach gesungen und gespielt
hast, wird es mir ganz schwer ums Herz ich höre dich diese Lieder singen
und sehe dich vor mir.Andenken von dir sind in meinem Herzen
gespeichert, ich brauche keine materiellen Dinge um mich an dich
erinnern zu können.
Denn jedes Erlebnis, jedes Bild und deine Stimme sind in meinem Herzen
fest verankert.
Ich werde keine Minute, die wir zusammen verbracht haben vergessen,
jeder Augenblick den wir zusammen gelebt haben, ob in Freut oder
Leid,mit Tränen oder Lachen werde ich in meinem Herzen festhalten und
wird mich immer begleiten, du wirst immer in meinen Gedanken
sein,solange ich lebe.
Alles ohne dich ist kalt und leer du fehlst mir so sehr. Das Heimweh
erdrückt mich fast und es gibt kein Mittel dafür.
Die Trauer um dich ist grenzenlos und ich vermisse dich mehr und
mehr.Dinge und Probleme die mir zuvor so wichtig erschienen sind haben
jetzt mit deinem Tod keinerlei Bedeutung mehr ,denn was kann
wichtiger sein im Leben,als einen geliebten Menschen zu verlieren. Diese
Wunde ist so tief,die kann man nicht einfach behandeln und heilen, da
bleiben tiefe,große Narben zurück.die immer wieder aufbrechen,weil das
Verstehen, das Endgültige noch nicht zu verstehen ist.
Mir fehlt dein Lachen und dein ganzes Dasein so sehr und dieser
furchtbare Schmerz in meinem Herzen ist kaum auszuhalten und zu
ertragen.
Diese Lücke die du hinterlassen hast,wird sich für mich, niemals
schließen.


Du hast ein Teil von mir mitgenommen, das immer bei dir sein wird.
Du bist nicht mehr da und du kommst nie mehr zurück um das zu begreifen
und zu verstehen braucht sehr viel Zeit..Das Leben fragt nicht danach
und alles
geht weiter.Der Alltag ist so als wäre nichts geschehen.Doch wie die
Seele schreit und weint,wie es im Herzen weh tut und nagt,dass weiß keiner,nur Angehörige
die das Gleiche mit ihren Lieben miterleben mussten oder müssen,können das nachvollziehen.

Am liebsten würde man laut hinausschreien,so tief und grenzenlos ist der Schmerz
Wir zwei haben zusammen gehört wie Zwillinge.wir sind zusammen aufgewachsen
und miteinander sehr verbunden und das wird sich nie ändern und bestehen bleiben
auch über den Tod hinaus.
Vor acht Jahren als ich im Sterben lag,erging es dir wie mir heute,du konntest es kaum
ertragen und konntest dir ein Leben ohne mich nicht vorstellen,das hast du mir damals
lange danach einmal erzählt und nun ergeht es mir so,nur habe ich damals den Tod besiegt.
Ich habe so fest daran geglaubt,dass du es auch überstehen wirst und wieder ganz gesund wirst.
Aber leider wurde über dich ganz anders entschieden und du musstest gehen,warum nur?
Ich habe mich schon so oft gefragt,warum unser Herrgott vor acht Jahren,nicht mich geholt hat und dich am Leben ließ.Warum war meine Zeit noch nicht abgelaufen,wieso musstest du gehen,du als Familienvater,mein kleiner Bruder,du als der Jüngste von uns allen.


Wir haben gemeinsam erleben müssen,wie unsere Eltern verstorben sind und das war ganz gewiss nicht leicht und sehr,sehr schlimm für uns.Von uns hat einer dem Anderen Halt gegeben und wir haben uns damit getröstet das sie heute noch in unserem Herzen sind und immer darin bleiben werden.
Wie viele Menschen die uns nahe standen, haben wir zusammen schon zu Grabe tragen müssen.
Wir haben uns von unseren Tieren,Sandy und Susi trennen müssen,die für uns wie Kinder waren und zur Familie gehört haben.Auch da standen wir fest zusammen und das war auch eine sehr traurige,
schwere Zeit,die im Herzen bleibt und die man nie vergisst
Durch den Halt den wir uns zusammen gaben,konnten wir gemeinsam die Trauer bewältigen und überstehen.
Wir haben uns nie in einer schwierigen Situation alleine gelassen,da konnte kommen was wollte,wenn es darauf.
an kam waren wir immer füreinander da und das kann nicht jeder von sich behaupten und darauf bin ich auch einbisschen Stolz.
Und nun hast du mich einfach zurück gelassen,warum nur.....
Dieser Schmerz um dich, ist so unbeschreiblich tief und ich wünschte ,ich hätte ihn nie erfahren müssen.

Seit der April angefangen hat,ist jeder Tag unerträglicher geworden.Jeder Schritt den du gegangen bist,erlebt man in Gedanken intensiv wieder durch.
Der achtzehnte April,Papa/s Geburtstag und dein Operationstag,könnte man die Zeit zurück drehen,ich würde keine Sekunde zögern.In meinem Herzen und in meinem Kopf ist ein Chaos und ich kann keinen klaren Gedanken mehr fassen.Der Frühling ist da und alles wird langsam wieder grün,doch du kannst es nicht miterleben.Wie oft haben wir bei so schönem Wetter irgendwo draußen,in einem Cafe gesessen und uns unterhalten.Mein Herz ist so voll Trauer das ich den Frühling noch nicht mal richtig spüren kann.Voriges Jahr konntest du mit deiner kleinen Sina noch Ostern verbringen und bevor du in die Klinik bist,hast du mit Bernd Vorbereitungen euerer Auftritte geplant.Du wusstest nicht das du nicht mehr nach Hause kommen würdest,du warst voller Pläne.Warum nur ist alles ganz anders gekommen.
Es hat sich in dem vergangenen Jahr so vieles verändert was mit dir in Zusammenhang steht,aber ich denke das du alles was hier auf Erden geschehen ist,schon lange weißt..Vielleicht ist es ein kleiner Trost für dich,dass du immer in unserem Herzen weiter lebst. Was zusammen gehört sollte zusammen bleiben und sollte,wenn auch nur in Gedanken nicht getrennt werden.


Du warst immer ein liebevoller, besorgter Vater,bist in der Nacht aufgestanden und hast Sinchen gewickelt und gefüttert und hast sie behütet,beschützt und hast sie abgöttisch geliebt, dass brägt ein Kind und ist in ihrem Köpfchen gespeichert.Wenn auch die Zeit von euch beiden viel zu kurz war und das Glück nicht von langer Dauer, dafür war sie sehr intensiv und sehr innig,deine Liebe wird sie ein Lebenslang begleiten.
Du hast einen Wunsch geäußert und ich werde ihn ,wenn es in meiner Möglichkeit liegt, ihn dir herzlich gerne erfüllen .Wir haben im Leben immer zusammen gestanden und das wird sich im Tod auch nicht ändern,du kannst dich auf mich verlassen und ich werde dich nicht im Stich lassen. Du hast mich ausgesucht und mir deinen letzten Wunsch mit auf den Weg gegeben und ich werde alles dafür tun,dass verspreche ich dir.
Du wirst nicht vergessen sein,bei deinem Sinchen nicht und nicht bei mir,so wie bei vielen Anderen auch nicht.


Einige deiner Freunde,haben mir erzählt, dass sie jeden Tag mit dir reden,dass sie dich so sehr vermissen und das du immer bei ihnen sein wirst.
Viele Erinnerungen haben wir schon ausgetauscht und jeder hatte seine eigene Geschichte zu erzählen.
Man lacht und weint gleichzeitig über geschehene Erlebnisse und das ist " Leben "
Immer wieder muss ich leider die Erfahrung machen,wenn ein Mensch verstorben ist,wie schnell er dann vergessen wird,es ist sehr traurig aber leider war und dies möchte ich,wenn es irgend wie möglich ist,bei Karl-Heinz verhindern.
So lebt Karl-Heinz in den Menschen weiter,die ihn gekannt und ihn geschätzt haben und die wissen,was man mit seinem Tod verloren hat.


Es ist für niemand leicht eine Trauer zu bewältigen und jeder macht das auf seine eigene Art und das ist auch jedem selbst überlassen und nirgends vorgeschrieben.
Karl-Heinz hat es verdient,dass man diese Gedenkseite ihm gewidmet hat und das man dadurch die Erinnerungen an ihn, wach hält, was für ein lieber Mensch in ihm gesteckt hat und wie lebenslustig er sein konnte. Er ist durch seine Musik, mit so vielen Menschen in Berührung gekommen, dass sich heute noch Einige von ihnen,an ihn gerne erinnern.Schön zu wissen ist, dass er noch lange in den Herzen bleibt,die ihn gerne hatten und die auch gerne mit ihm zusammen waren und die ihm
über den Tod noch hinaus ihre Freundschaft und Liebe zu ihm aufrecht erhalten.Ein Mensch ist erst Tod,wenn er vergessen wird und niemand mehr über ihn spricht und solange das nicht passiert,wird er in unseren Herzen weiter leben.

Eine gute Freundin von Karl-Heinz hätte die Gelegenheit gehabt, wieder in der Öffentlichkeit auf der Bühne zu stehen.Sie sagte mir:
Ohne Karl-Heinz ist es nicht das Selbe und wird es auch nicht mehr sein und sie möchte nie wieder auftreten, weil er nicht mehr dabei sein kann.
Das ist tiefe Freundschaft, kann ich da nur sagen, die über den Tod noch hinaus geht.
Karl-Heinz ist jetzt sicherlich sehr Stolz auf sie, aber er würde ihr jetzt raten diese Chance zu nutzen. Zumal sie immer gerne gesungen hat, das weiß ich genau.
Vielleicht bist du ja gar nicht alleine auf der Bühne liebe Sigrid, denn vielleicht ist Karl-Heinz in diesem Moment dann bei dir,denn seine Musik spielte er immer mit viel Herz und Seele und ohne sie konnte und wollte er nicht sein.
Nach all den Monaten, habe ich bzw.wir erfahren das einige Menschen, für die er schon Musik gespielt hatte und die er gut gekannt hatte, gar nicht wussten das Karl-Heinz so plötzlich verstorben ist.


Erst durch seine Gedenkseite haben es noch viele im nachhinein erfahren.
Unter Tränen und mit schwerem Herzen, macht mich seine Gedenkseite ein wenig Stolz,denn daran kann ich sehen das seine Homepage nicht um sonst ist und von vielen Menschen besucht wird.
Die meisten haben keine Zeitungen, ist uns gesagt worden, aber viele haben in der heutigen Zeit Computer und Internet.
Durch Zufall oder Schicksal sind sie auf seine Gedenkseite gekommen.
Wir waren durch seinen plötzlichen Tod so kopflos, dass wir nicht an jeden denken konnten, in diesem furchtbaren Moment.
Das tut uns sehr Leid und das möge man uns bitte verzeihen.
Es sind noch einige Menschen, die ihn in liebevoller Erinnerung behalten werden und das ist ein kleiner Trost, er wird nicht vergessen sein.


Der Sinn seiner Trauerseite ist, dass sich viele an ihn erinnern können. "Im Gedenken an ihn" " In Würde sein Andenken für immer zu bewahren"
Ich bzw. wir möchten nicht das er einfach vergessen, oder wie ausgelöscht sein wird, als ob er nie gelebt oder existiert hätte, Wir möchten das Sie durch Ihre eigenen Erinnerungen,
die Sie selbst mit ihm erlebt haben, an ihn zurück denken..Dafür haben wir extra sein Gästebuch eingerichtet, dass man Erinnerungen, Gedanken, Gefühle oder die Trauer um ihn, oder einfach nur weil man ihn gerne hatte,
ihm in sein Gästebuch eintragen kann,wenn einem dazu zu mute ist oder weil man gerade wieder an ihn denkt und ihn vermisst .
Vielleicht hätte man gerne noch einmal mit ihm geredet oder ihm noch einmal etwas liebes gesagt und es war keine Möglichkeit mehr gegeben. Und diese Menschen möchten wir die Gelegenheit geben das gerne nach zu holen, für diesen Zweck ist sein Gästebuch eingerichtet worden und offen für jeden,die ihn gerne mochten und die immer noch an ihn denken und ihn vermissen.


Viele sagten mir,sie wollen erst einen passenden angemessenen Spruch suchen und dann in sein Gästebuch eintragen.
Das ist natürlich jedem selbst überlassen und es muss kein Spruch sein,es können Gedanken,Gefühle oder einfach Erlebnisse sein oder einfach nur weil man gerade an ihn denkt und ihn vermisst.Sein Gästebuch ist mehr als nur ein Kondolenzbuch in dem nur ein Name festgehalten ist. Es ist offen und hat für jeden Zugang, der Karl-Heinz im Gedenken an ihn noch etwas schönes und liebes eintragen möchte.Auch wurde ich gefragt,wie soll ich Karl-Heinz in seinem Gästebuch ansprechen.
Ich glaube das ich da eine Hemmschwelle heraus gehört habe.
Dass muss jeder für sich selbst wissen und wenn man sich so unsicher ist,dann gebe ich den Rat,einmal in andere Gedenkseiten hinein zu schauen und da wird man sehen,dass viele Menschen den Verstorbenen ansprechen und das ist nichts außergewöhnliches oder unangenehmes,ganz im Gegenteil dann spürt man auch das es von ganzem Herzen kommt.


Vielleicht fehlt manchen der Mut oder die Überwindung dazu und es ist ihnen peinlich,einem Verstorbenen noch etwas zu schreiben oder ihn mit seinem Namen persönlich anzusprechen. So etwas sollte niemand peinlich sein, denn es kommt doch nur auf die Einstellung an und wie gut man Ihn gekannt hat und wie verbunden man mit Ihm war.Ich glaube das dies viele Menschen verstehen können,die sich immer wieder mit ihren lieben Verstorbenen unter halten und denen es keines wegs unangenehm oder peinlich ist.Natürlich kann man wenn man es möchte auch nur** Im Gedenken ** schreiben,dass sollte jeder für sich selbst bestimmen.
Ich bzw. wir danken auf jedem Fall, all den lieben Menschen die sich in sein Gästebuch schon eingetragen haben und die immer noch an ihn denken,das gibt uns Kraft zu wissen das wir nicht alleine um ihn trauern und das immer noch andere Menschen da sind die ihn auch vermissen.
Vielen Dank auch noch einmal für die Anteilnahme, die uns auch noch nach so vielen Monaten,durch tröstende Worte oder Trauerkarten immer noch ereicht haben, daran kann man ermessen, wie beliebt und welch ein besonderes lieber Mensch
Karl-Heinz ist und war, ob durch seine Musik oder seiner Person.

Von ganzem Herzen Lisa



Wir sind dir heute, Mittwoch, den 29.04.2009 ganz besonders nah!

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines.

Das Blatt,man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.

Doch dieses eine Blatt allein,
war Teil von unserem Leben.

Drum wird uns dieses eine Blatt allein für immer,immer fehlen!

In Liebe alle deine Geschwister:

Erni, Christel, Georg, Irene,Walter und Lisa

Danke von Herzen an die Kolleginnen und Kollegen der Firma Nestle

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