Sehnsucht und Heimweh

Karl-Heinz Grab neu eingepflanzt und mit Tannen verschönert für den Winter

Samstag, den 14.11.2009 haben meine Schwester Christel und ich mit viel Liebe Karl-Heinz Grab mit Tannen verschönert.
Sein Grab wird jetzt geschmückt und beleuchtet mit einem Leuchtturm, den wir von der Insel Fehmarn extra für ihn mit gebracht haben.
Da er von Leuchttürmen immer so fasziniert war, denken wir das es ihm gefallen wird.
Für uns ist es immer und immer wieder schmerzlich an seinem Grab zu stehen, weil wir seinen Tod einfach nicht verarbeiten und begreifen können.
So wie unsere Stimmung war, war auch das Wetter an diesem Tag es regnete, als ob viele Engel weinen würden.
Karl-Heinz ist für immer ganz fest in unseren Herzen und wir vermissen ihn unbeschreiblich und haben ihn sehr, sehr lieb...

* Ein herzliches Gespann Karl-Heinz, Lisa und Georg *

Denn es fehlt einer

Wir wären eigentlich drei

und sind nur noch zwei,

denn es fehlt einer

und dennoch fehlt keiner

denn einer ist immer dabei!

Wir wären eigentlich drei.

Drei Freunde die durchs Leben gingen

drei die zusammen lachten,

drei die waren's die oft Späße machten,

aber wir sind nur noch zwei,

denn es fehlt einer

dennoch fehlt keiner,

denn einer ist immer dabei.

Dabei wo wir gehen und singen

dabei wo zwei lachen und Späße machen.

In Wirklichkeit kann uns keiner trennen.

Auch wenn es so aussieht,

als wären wir zwei

unser lieber Karl-Heinz
ist überall und für immer dabei !!



Die Sehnsucht und das Heimweh werden immer schlimmer und schmerzlicher
Nun ist die Adventzeit angebrochen, eine wehmütige, besinnliche und sehr traurige Zeit, weil du lieber Karl-Heinz mir so unendlich fehlst.
Heute Morgen lag auch noch unser kleines Vögelchen, tot in seinem Käfig und es war doch noch gar nicht so alt.Alles ist so sehr traurig und auch da,gibt es keine Erklärung dafür. Als wir gestern Abend spät noch im Wohnzimmer saßen, fiel auf einmal das Bild von Papa auf den Boden, auch ohne jegliche Erklärung. Irgend etwas hatte das zu bedeuten, aber was.
Normalerweise war es immer eine so wunder schöne Zeit, auf die wir uns immer sehr gefreut hatten.Davon ist nichts übrig geblieben, wenn ich die Häuser sehe, die so schön weihnachtlich geschmückt sind und die vielen Tannenbäume mit ihren vielen kleinen Lichtern und die Weihnachtslieder die überall erklingen, wird mein Herz immer schwerer und dann fließen nur noch Tränen. Ich habe dieses Jahr für den ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag jedem abgesagt. Ich weiß schon gar nicht mehr wie lange wir immer Besuch von Verwandten, zu diesen Feiertagen eingeladen hatten. Ich habe einfach keine Kraft mehr dazu .Es war ja auch schon beinah Tradition, dass wir alle bei uns gemütlich gegessen und zusammen gesessen haben, aber für mich hat sich so vieles verändert und ich kann das alles nicht mehr.Bestimmt sind auch einige dabei, die kein Verständnis dafür haben, aber das ist mir so was von egal. Im vorigen Jahr hatte ich mich noch dazu gezwungen und war danach fix und fertig, mir fehlt einfach die Kraft dafür. Ich kann noch nicht mal einen klaren Gedanken fassen, welche Weihnachtsgeschenke ich kaufen soll.Ich kann mich nicht darauf konzentrieren, du bist immer in meinen Gedanken.Den Heilig Abend verbringen wir nur mit Walter und das ist gut so.Den ersten Feiertag möchten wir etwas weg fahren und uns ablenken, wenn es möglich ist. Den zweiten Feiertag hat uns Sarah und Tim eingeladen. Obwohl ich am liebsten alleine wäre, habe ich ihnen und Georg zu liebe zu gesagt, vielleicht ist das gut so,sonst vergräbt man sich zu arg und dann wird es vielleicht noch schlimmer.
Ich kann zum ersten mal meinen Gedanken freien Lauf lassen und das ist das einzig gute daran.Manchmal weiß ich überhaupt nicht mehr wo ich hingehöre, in diese Welt oder in deine Welt.Das Herz wird einem so auseinander gerissen, hier ist Georg, Sissi und Bonny die ich überalles liebe und auf der anderen Seite bist du, den ich aber auch überalles liebe mit Mama ,Papa,Sandy und Susi .Dieses Gefühl kann man nicht beschreiben. Die Angst vor dem Tod hast du mir längst genommen, übrig geblieben ist die Angst vor dem Sterben und nicht der Tod selbst. Los lassen, wie um alles in der Welt könnte man das, wenn man einen Menschen so sehr von Herzen liebt.Man ist doch keinen Schalter,den man ein und ab schalten kann.Warum haben wir nicht nur einmal eine Chance für dein Leben bekommen.Das werde ich nie verstehen. Und immer wieder fragt man sich nach dem Warum und nach dem Sinn, alles tut so weh und niemand kann einem helfen das alles zu verstehen. Hilf mir und gib mir die Kraft und all deine Liebe das alles durch zu stehen.

Ich vermisse dich so sehr deine Lisa

Freitag, den 19.03.2010

Lieber Karl-Heinz, heute haben Georg, Walter und ich dein Grab, mit viel Liebe neu eingepflanzt und angelegt.Das Walter mit gekommen ist hat uns sehr gefreut, denn es fällt ihm doch sehr schwer,weil er so schlecht Luft bekommt, aber das schöne Wetter tat auch ihm mal gut. Es sind alles Frühlingsblumen die, wir eingepflanzt haben und die du schon immer gerne gemocht hast.Und ich weiß das es dir bestimmt gefallen wird. Heute war auch ein besonders schöner Tag dafür.Die Sonne tat richtig gut und es war auch schon schön warm. Wir waren lange bei dir. Christel hätte uns auch gerne geholfen aber sie hat so Schmerzen in ihren Beinen und konnte nicht.Aber sie hat an uns gedacht und war mit ihren Gedanken bei uns und das war ja auch lieb von ihr.Morgen hat Mama ihr dreißigjähriger Gedenktag und dieses mal ist es mir besonders schwer ums Herz,sonst sind wir immer gemeinsam zu ihr ans Grab gegangen und nun muss ich ohne dich gehen.An ihr Grab, in dem du nun auch liegst und das ist noch immer unfassbar für mich.Nun steht der April schon fast vor der Tür und es ist sehr schwer für mich, denn es ist bald dein zweiter Gedenktag.Ich darf gar nicht daran denken, wieder ein Jahr ohne dich.Christel hat mich am Mittwoch mit Amigo besucht und wir haben wieder viel von dir gesprochen,geweint und gelacht. Du fehlst mir so unwahrscheinlich und ich vermisse dich immer mehr.Als wir von dir gesprochen haben, hat sich plötzlich der Wasserkocher selbst eingeschaltet, ohne das wir etwas gemacht haben.Christel sagte sofort jetzt ist Karl-Heinz bei uns. Und am Tag zuvor lag unter unserem Küchentisch eine weiße große Feder und keiner konnte sich erklären wo her sie auf einmal kam.Das sind bestimmt wieder Zeichen von Dir.Wenn ich dich doch nur sehen könnte und wüsste wie es dir geht.Ich habe so Heimweh nach dir und hab dich so sehr lieb.Ich bin immer mit meinem Herzen bei dir und denke Tag und Nacht an Dich.Nun wirst du Morgen mit Mama ihr dreißigjähriger Gedenktag verbringen, nicht am Grab wie wir es immer gemacht haben sondern ganz nah bei ihr.Wer um alles in der Welt hätte an ihrem Todestag gedacht, dass du dreißig Jahre später selbst nicht mehr bei uns bist.Das geht mir einfach nicht in den Kopf und für mich ist das nicht zu verstehen.Warum du das frage ich mich immer und immer wieder und kann es nicht verstehen und begreifen.

Ich liebe dich so sehr deine kleine Schwester Lisa


Schmetterlinge

Bei den Griechen waren Schmetterlinge Erscheinungsbilder der Seelen und zugleich Sinnbilder für deren Unsterblichkeit.
Im vorchristlichen Griechenland verehrte man Nachtfalter als Seelen der Verstorbenen.
Auf vielen christlichen Grabsteinen ist der Schmetterling Symbol des Sterbens und der Wiedergeburt.
Der Schmetterling als Unsterblichkeitssymbol soll auf die Seele verweisen, die sich mit dem Tod aus der sterblichen Hülle des Menschen befreit, gleich einem bunten Schmetterling, der seine zu meist graue Puppenhülle verlässt.

Diesen Gedankenvergleich greift Elisabeth Kübler Ross auf:
Wenn wir den Körper ablegen, werden wir frei sein
von Schmerz, Ängsten, allen Kummer.
Frei sein wie ein schöner bunter Schmetterling,
dürfen heimkehren zu Gott.
Der Tod ist ganz einfach das Heraustreten aus dem physischen Körper
und zwar in gleicher Weise, wie ein Schmetterling
aus seinem Kokon heraus tritt.


Hallo mein Engel

Heute habe ich wieder unermessliches Heimweh und Sehnsucht nach dir.
Egal wo ich hin gehe und egal wo ich auch bin, mir laufen die Tränen
die Wangen herunter und ich kann nichts dagegen tun.
Wenn ich auf der Strasse bin, suche ich jemand der so etwa ausschaut wie du, du fehlst mir immer mehr .Ich suche dich überall und in jedem und die Tränen nehmen kein Ende.
Jetzt kommt bald Sinchen in die Schule und zu wissen das du nicht dabei sein kannst,
bricht mir das Herz. Irgendwie habe ich angst vor diesem Tag, weil alles was mit dir zu tun hat so weh tut .Immer wieder frage ich mich warum das alles so gekommen ist und warum ausgerechnet du gehen musstest. Du bist soweit weg und ich möchte dich so gerne sehen.
Ich habe das Gefühl das ich es bald nicht mehr aushalten kann, es tut so wahnsinnig weh.
Jetzt ist auch noch Sissi so krank geworden und ich weiß bald nicht mehr ein noch aus.
Nicht alleine das es genug war das ihre kleine Herzklappe nicht mehr richtig schließt, nein jetzt hat sie noch einen Bandscheibenvorfall bekommen müssen.
Die Ärzte sagen zwar, es könnte bis vier Wochen anhalten und sie könnten es, wenn ich sie wie Watte behandele wieder durch Medikamente heilen. Sie darf nicht springen, nicht spazieren gehen und muss ziemlich ruhig gehalten werden.
Natürlich geben wir uns die größt Mühe und hoffen und beten.
Sie ist so zierlich und klein und jeden Schmerz den sie aushalten muss, geht mir zu Herzen.
Du weißt wie sehr ich an ihr hänge und sie über alles liebe.
Aber die Angst um sie ist sehr groß und ich weiß nicht wie ich das alles noch verkraften kann. Bitte lieber Karl-Heinz beschütze sie und helfe das ich sie noch nicht verliere, ich weiß nicht wie ich das durchstehen kann.
Die Sorgen nehmen kein Ende und du wusstest immer wie es weiter geht und hast mir immer geholfen und mit Rat und Tat zur Seite gestanden, du fehlst mir so sehr.
Ich denke immer an dich und hoffe so sehr das du mich hören, sehen und fühlen kannst.
Im Moment ist wieder nur Dunkelheit um mich und ich wünsche mir was sich nicht mehr erfüllen lässt, dass du zurück kommen könntest. Ich weiß das und doch ist es nicht begreiflich für mich. Ich bin nicht mehr so stark wie ich einmal war, ich bin sehr zerbrechlich und empfindlich geworden und die Kraft fehlt mir immer mehr.
Die große Lücke in meinem Herzen, die du hinterlassen hast, kann sich nicht mehr schließen, keiner und niemand kann deinen Platz je einnehmen.Ich bete zu dir und bin jeden Tag an deinem Grab um dir ganz nah zu sein. Manchmal habe ich das Gefühl, das du neben mir bist. Könnte ich dich doch nur einmal noch sehen, dafür würde ich alles geben.Wir haben fast dein ganzes Leben miteinander verbracht und ich möchte keine Sekunde davon missen, ich würde so gerne alles noch einmal mit dir erleben und teilen, ob es Freude oder Schmerz war, die Hauptsache du wärst da.
Ich komme mir so verloren ohne dich vor und niemand kann mir helfen.
Georg bemüht sich so sehr und macht und tut alles für mich, doch diesen fressenden Schmerz kann selbst er mir nicht nehmen.
Warum muss das alles so sein, es wird nie mehr so sein wie es einmal war, nie nie mehr.
Ich habe dich so lieb deine Lisa





Für Karl-Heinz, umgeändert für Lisa von Hiltrud

Ich vermiss dich so sehr .
mein geliebter Bruder .

Ich denke an dich, du bist nicht mehr da,
du fehlst immer wieder, Jahr für Jahr.

Ich vermiss dich so sehr .
mein geliebter Bruder .

Es kommt ständig wieder und tut immer noch
weh,
in Gedanken ich immer dich vor mir seh.

Ich vermisse dich so sehr .
mein geliebter Bruder .

Es ging alles so schnell, es hat keiner
gefragt,
alles wird gut, wurde anfangs gesagt.

Ich vermiss dich so sehr .
mein geliebter Bruder .

Doch es kam anders, und du hast gespürt,
dass dein Weg nur noch weg von uns führt.

Ich vermiss dich so sehr .
mein geliebter Bruder .

So viel haben wir geredet, doch hat es
gereicht !
Der Abschied war alles andere als leicht .

Ich vermiss dich so sehr .
mein geliebter Bruder .

Wann hört das auf, ist vertrieben der
Schmerz?
Wann weint nicht immer wieder mein Herz?

Ich vermiss dich so sehr .
mein geliebter Bruder .

Es ist gut, wenn ich an dich denk,
denn dass es dich gab, das ist ein Geschenk.
Ich bin ein Teil von dir, und das ist gut,
gib mir deine Kraft, deine Ruhe und Mut.
Hilf mir zu leben und beschütze mich,
immer denke ich mit einem Lächeln an dich.

Ich vermiss dich so sehr .
mein geliebter Bruder .

Autor: Claudia Henkel

Hallo lieber Karl-Heinz, ich muss dir einfach wieder einmal schreiben. Ich hoffe so sehr das mein Engelchen Sissi bei dir ist und das du auf sie aufpassen wirst, bis wir uns sehen. Nun sind es schon neun lange Wochen, in dem sie nicht mehr bei uns ist. Wie es in mir aussieht, brauch ich dir nicht zu sagen, dass weißt du nur zu gut. Es fällt mir so schwer daran zu denken, dass ich unsere kleine Sissi nur durch die Bequemlichkeit und durch eine falsche Diagnose dieser Ärztin verloren habe. Sie hätte doch "nur" eine Blutuntersuchung oder eine CT machen müssen, dann würde unser kleines Mädchen heute noch am Leben sein.
Damit fertig zu werden ist nicht einfach, zumal Georg und ich immer und immer wieder ihre furchtbare laute qualvolle Schreien vor Augen haben .Wir hatten so viel Vertrauen in diese Ärztin und diese Klinik gesetzt und wurden bis ins Herz getroffen .Wir haben immer alles Böse von Sissi fern gehalten und haben sie immer wie ein rohes Ei behandelt, dass ihr ja nichts geschehen sollte .Sind immer lieber einmal zu viel zu einem Arzt gegangen, als einmal so wenig .Und waren so machtlos und so verdammt hilflos als dies geschehen ist. Wenn man diese Schreie nicht gehört hat, kann man sich das gar nicht vorstellen und nachvollziehen. Ja so ist das im Leben viele interessiert es gar nicht, weil sie denken, es war ja nur ein Tier .Aber für uns war sie mehr als das, sie war etwas ganz besonders und einmaliges. Man lässt auch nicht ein Mensch so qualvoll sterben und wenn er auch noch so eine schlimme Krankheit hat. Diese Ärztin hat unsere Sissi wenigsten vier Jahre ihres Lebens genommen ,in denen wir mit ihr noch eine glückliche Zeit verbringen hätten können .Keiner und niemand kann sie uns zurück geben und mit diesem Schmerz müssen wir leben, ob wir wollen oder nicht.
Wir können nur hoffen, dass diese Ärztin ihre Bequemlichkeit nicht fort setzt und bringt nicht noch andere Menschen, die ihr geliebtes Tier, ihr voller Hoffnung und Zuversicht anvertrauen in Kummer und Leid. Und nun kommt auch noch die kalte Jahreszeit, der Gedanke daran ist so furchtbar.
Die Trauer um unsere kleine Sissi, ist nicht weniger, als bei einem Menschen.
Es tut genau so weh und man ist genau so verzweifelt.
Um diese Zeit sind wir immer zusammen in Urlaub gefahren und nun ist sie plötzlich nicht mehr bei uns. Im Moment können wir nicht weg und dort wo wir immer hingefahren sind, so wie so nicht mehr. Denn wir hätten das Gefühl sie alleine zurück zu lassen und die Erinnerungen schmerzen zu sehr .Genau so ist es uns mit dir ergangen ,überall wo wir zusammen waren, tat zu sehr weh .Dann laufen Bilder, wie ein Film vor unseren Augen ab und das ist kaum zum aushalten.
Seit 2008 als du gegangen bist, war schon nichts mehr wie es einmal war und nun seit dem 08.08.2010, steht unser Leben total auf dem Kopf. Wir müssen alleine sehen, wie wir das alles bewältigen können .Ein Dienstag und ein Sonntag sind in unser Herz gebrannt und diese Tage werden uns ein Leben lang begleiten. Wie heißt es so schön:
Die Zeit heilt keine Wunden, sie lehrt uns nur mit dem Unbegreiflichen zu leben, was man noch Leben nennen kann .Unser Herz ist nur noch gefüllt mit Trauer ,Tränen und Traurigkeit .Ich kann Nachts kaum noch schlafen, weil ich immer zu an dich und unser Engelchen denken muss .Das frisst einem innerlich ganz langsam auf, aber wie gesagt das können nur ganz wenige nachempfinden und ist auch nicht wichtig für uns.
In den letzten Jahren bis zum heutigen Tag ist zu viel geschehen, wir sind nur noch erschöpft, müde und so wahnsinnig leer und fragen uns, wie alles noch weiter gehen soll.
Bitte ,bitte pass mir gut auf mein Engelchen auf bis wir uns sehen .Die Angst vor dem Tod habe ich durch dich schon längst verloren und ich freue mich auf den Tag an dem ich euch wieder sehen werde .Ich liebe euch mit meinem ganzen Herzen und die Sehnsucht und das Heimweh nach euch beiden ,wird von Tag zu Tag immer schlimmer.
*In ewiger Liebe euere Lisa*

Unser Cousin Rolf, hat am Samstag, 13. September diese wundervollen Fotos von Karl-Heinz Engel gemacht.
Er sendete uns diese wunder schönen Bilder mit diesen Worten:
Der Engel leuchtet im strahlenden Gold. Da habe ich diese Fotos gemacht.Schaut mal.
Vielleicht ist es ja auch ein kleines Zeichen von Karl-Heinz gewesen.
Danke lieber Rolf das du die Bilder gemacht hast und danke Karl-Heinz, wir nehmen es als Zeichen an.

Das erste mal wo ich am Morgen ohne dich erwacht bin, weiß ich noch ganz genau, ich weiß es deshalb weil es mir heute noch so geht. Wenn es dunkel wird und es Zeit wird zu Bett zu gehen, der Gang, die Treppe hinauf, alleine ohne dich ist so schmerzlich und so geht es mir jeden Abend. Du fehlst mir so sehr.
Ich habe seit Karl-Heinz gegangen ist schon nicht mehr richtig geschlafen und seit du gegangen bist ist es noch schlimmer geworden. Immer wenn ich gerade am Einschlafen bin kommen diese schrecklichen Bilder mit deinem schmerzverzerrtem Gesichtchen und dann höre ich deine qualvollen laute Schreie und das zerreißt mich innerlich.Du hattest nie laut bellen können und an diesen höllischen lauten Schreien, kann man erahnen welche furchtbare Schmerzen du aushalten musstest.
Ich sehe uns wie wir dich beruhigen und dir helfen wollen und können doch nichts tun.Und ganz plötzlich ist alles ruhig, ich dachte der Schmerz wäre vorbei, dabei war kein Leben mehr in dir.Georg hat alles versucht dich wieder zu beleben, aber es war vorbei. Es war kein Arzt auf zu finden in diesen grausamen Momenten, alles war gegen uns, aber warum und wieso.
Diese Ärztin hat dir nicht nur das Leben genommen, sondern die letzten sieben Tage deines Lebens, hat sie uns noch zusätzlich genommen. Wir nahmen dich noch nicht mal mehr hoch, um zu vermeiden und vor lauter Angst,das wir dir weh tun könnten.Ich sehe dich vor mir, als du sehnsüchtig am Hoftor gestanden bist und wärst so gerne spazieren gegangen, aber auch das hatte sie verboten. In drei Wochen solltest du wieder gesund sein, sagte sie uns, weil es ja nur ein leichter Bandscheibenvorfall sei. Dabei war ihre Diagnose so falsch und wir glaubten jedes Wort von ihr. Warum sind wir so in die falsche Richtung gegangen, warum bestanden wir nicht darauf, dass sie dir wenigstens Blut abnahm.Oder die Untersuchung CT das wir selbst noch vorgeschlagen haben.Dann hätte sie gesehen das ihre Diagnose so falsch war.Dann die Aussagen von anderen Ärzten, die uns bestätigt haben, dass ihre Untersuchung unausreichend war und man alleine nur mit Abtasten keine Diagnose erstellen kann. Das du noch Leben könntest.Für sie warst du nur ein Tier unter vielen, für uns warst du viel, viel mehr, wir lieben dich so sehr und vermissen dich immer mehr.Der Schock sitzt jetzt noch in uns und es vergeht keinen Tag ohne Tränen.Liebevoll nannten wir dich Brummbärchen, Erdmännchen,mein kleiner Berglöwe, Baby,unser Mädchen,mein Herz und unser Engelchen. Nun bist du ein, bzw. mein kleines Engelchen und ich habe so große Sehnsucht nach dir.
Ich kann mir den Kopf noch so zerbrechen, du kommst nie mehr zurück und das zu begreifen und zu verstehen tut so wahnsinnig weh.Wenn ich mal einschlafe und träume von dir, dann ist es immer und immer wieder das schreckliche Geschehen und dann suche ich dich und kann dich nicht finden. Ich glaube ich werde es nie überwinden können, bis wir uns wieder sehen.Und ich euch endlich wieder in meine Arme schließen kann. Nun steht auch noch von Karl-Heinz der Gedenktag vor der Tür und sein 50. Geburtstag alles zusammen kostet sehr viel Kraft und niemand ist im Stande zu helfen.Dieses Gefühl, kann man gar nicht beschreiben, so leer und verbraucht und hilflos man sich fühlt.Meine Gedanken sind immer bei euch, ihr lebt mit mir,denn ich kann ohne euch nicht sein.



Dienstag, den 20.09.2011
Lieber Karl-Heinz und mein liebes Engelchen Sissi, ich habe so großes Heimweh und so große Sehnsucht nach euch beiden,
dass ich es kaum beschreiben kann. Heute sind es 58 Wochen, 409 Tage an dem wir unser Engelchen aus den Armen gerissen bekommen haben. Nun ist schon wieder der Herbst da und es ist schon richtig kühl geworden und wie schnell steht der Winter wieder vor der Tür. Unsere Schwälbchen sind auch wieder früh in den Süden geflogen .Die Zeit läuft einfach weiter,
doch richtig mit bekomme ich gar nichts.Es ist nichts mehr wie es einmal war, aber auch gar nichts mehr. So vieles hat sich verändert und manchmal ist es kaum noch aus zu halten. Gestern haben wir Manuelas Kätzchen Simba begraben müssen, sie ist von einem Auto, gestern Morgen ca. 7 Uhr erfasst worden und war erst mal gerade zweieinhalb Jahre alt. Nun ist sie auch schon bei euch und Christa passt bestimmt gut auf sie auf.Oder sogar mein Engelchen, denn sie ist ja eine richtige Katzenmama. Walter hat alle Brücken hinter sich abgebrochen, sein Haus hat er verkauft und ist nach Königswinter für immer gezogen. Genau ein Jahr nach dem unser Sissichen vor seinem Haus verstorben ist.Er ist so schwer krank, aber es war seine Entscheidung, ob es richtig oder falsch war, weiss nur er alleine.So zerbricht eines nach dem anderen und das tut schon weh.Wir sind im Moment am Renovieren und wieder ist es eine gravierende Veränderung für mich. Georg musste heute Morgen ehe er zur Arbeit fuhr mit Bonny zum Tierarzt, sie hat mal wieder eine schlimme Blasenentzündung und das muss ja immer gleich behandelt werden. So vergeht ein Tag nach dem anderen und das Herz ist mir so schwer. Ich bete jeden Tag das wir uns irgend wann wieder sehen werden und das ihr mich dann abholen kommt.Am Sonntag waren wir kurz bei Sinchen, sie ist richtig groß geworden und ist ein so hübsches Mädchen. Manchmal hat sie Heimweh nach dir und fängt an zu weinen. Das hat mir Regina gesagt. Auch Regina spricht noch viel von dir und du bist nicht vergessen und bei mir schon gar nicht. Oftmals denke ich über unsere gemeinsame Erlebnisse nach, dann muss ich weinen und lachen zu gleich. Es war so eine schöne Zeit, die wir zusammen verbracht haben, die ich niemals vergessen werde. Manchmal lebe ich mehr in der Vergangenheit, als in der Gegenwart, weil ich mit der Trennung von euch beiden immer noch nicht zu recht komme. Bald schon pflanze ich euer Grab wieder frisch ein. Die Liebe, die Erinnerung und euere Gräber das ist alles was mir geblieben ist, ihr fehlt mir so wahnsinnig sehr. Warum nur kann ich mein Engelchen nicht einmal nur im Traum sehen,hören und fühlen, ich sehne mich so sehr nach ihr und liebe sie doch so sehr. Bitte pass gut auf sie auf bis wir uns endlich wieder sehen.
In ewiger Liebe euer Lisa, die euch so unermesslich sehr vermisst*

Mittwoch , den 07.03.2012
Lieber Karl-Heinz, ich muss mir etwas von der Seele schreiben sonst drehe ich noch durch.
Alles ist viel zu viel und nun spielt mein Blutdruck auch noch verrückt ,was mich aber nicht wundert .Denn es gibt kein Ventil für die psychischen Probleme .Das Heimweh und die starke Sehnsucht ist so tief ,das ich es kaum beschreiben kann .Die Liebe zu dir und zu meinem Engelchen Sissi ist unsterblich, sie wird nicht weniger durch die Trennung ,sondern noch viel intensiver. Und bei allem was in dieser Zwischenzeit passiert ist, fehlt ihr mir um so mehr. Wie oft habe ich mir schon gewünscht bei euch zu sein, weil ich diese Welt einfach nicht mehr verstehen kann .Die vielen anderen Aufregungen, die wir im letzten Jahr schon hatten .Ich komme mir vor, wie der Mohr, der seine Schuldigkeit getan hat und nun gehen kann .Was bekommen wir noch alles aufgetragen, das wir irgend wie bewältigen müssen in diesem Leben. War der Tod nicht schon mehr wie genug, von dir und meinem Engelchen, was kommt noch alles auf uns zu? Wir haben ja noch nicht mal die Zeit bekommen ,die Trauer verarbeiten zu können, da sind schon andere Probleme auf uns zu gekommen .Und dieses ist nun eines unter vielen heraus gegriffen, das mir auch sehr zu schaffen macht.
Walter hat uns einen tief Schlag versetzt, von dem man sich eigentlich nicht mehr erholen kann .Obwohl er ein sehr gutmütiger, hilfsbereiter und liebenswürdiger Mensch ist, um so schwerer ist das alles zu verstehen
Es berührt ihn noch nicht einmal mehr, dass Sissichen vor seinem Haus am 08.08.2010 so qualvoll in unseren Armen verstorben ist, er war hautnah dabei und hat ihre furchtbaren qualvollen Schreie mit erlebt.Er selbst war in diesem Moment geschockt und fix und fertig und er hat mit uns gelitten und geweint und nun ,macht er als ob das alles ihm nichts aus machte .Das alleine tut schon verdammt weh und ist für mich überhaupt nicht mehr nach zu voll ziehen .Er hat sich so sehr zu seinem Nachteil verändert und diese Kälte kennen ich von ihm überhaupt nicht.
Er hat eine Frau kennen gelernt, aus dem Internet und ohne sie überhaupt richtig zu kennen, hat er sein Haus verkauft und alle Brücken mit der ganzen Familie hinter sich abgebrochen .Er wollte nur übers Wochenende, am 01.04.2011 zu ihr fahren und ist seit dem nicht wieder gekommen .Er ist selbst sehr schwer krank und lebt nun mit dieser Frau, die einen angeblichen todkranken Ehemann besitzt zusammen .Ihre Adresse wollte sie vor uns geheim halten und dazu kommt das sie noch eine zweite Adresse hat ,nach gewissen Erkundigungen von uns .Richtig genommen wissen wir noch nicht einmal, wo Walter nun eigentlich lebt. Er hatte im vorigen Jahr einen schweren Hinterwandinfarkt und in der Klinik haben wir uns das letzte mal gesehen .Wenn ich ihn angerufen habe über sein Handy, ging er nicht ran und wenn ich ihm liebe SMS gesendet habe bekam ich keine Antwort .Als Georg in der Klinik angerufen hatte, ließ er sich verleugnen und die Schwester sollte uns sagen, dass er schon schlafen würde .Selbst die Krankenschwester konnte sein Verhalten nicht nach voll ziehen. Er ist ja schon sehr krank gewesen mit seiner Lunge und danach dann noch dieser Hinterwandinfarkt, ich bzw. wir machen uns so große Sorgen um ihn und das kann er sich doch aber auch denken. Und trotzdem kommt kein Lebenszeichen von ihm .Ich habe mir die Augen schon ausgeweint und immer wenn das Telefon klingelt ,hoffe ich das es keine Todesnachricht über ihn ist Ich bin mit den Nerven wirklich am Ende und weiß überhaupt nicht mehr weiter.
Bei seinem erstem Treffen, mit dieser Frau fragte sie ihn schon aus und erkundigte sich nach seiner Lebensversicherung und nach seinem Haus .Er erzählte mir das Gespräch damals und er war so naiv und meinte das dies nur mit Ehrlichkeit und Offenheit zu tun hätte. Von da an ahnten wir schon nichts gutes dabei .Denn wer erkundigt sich nach dem ersten Treffen, über Lebensversicherungen, Ersparnissen und nach dem Haus .Solche Dinge beredet man, wenn man sich gut genug kennt und nicht beim ersten kennen lernen. Als der Satz Hausverkauf von ihr viel, sagte ich zu Walter, er solle sich Zeit nehmen und er könne ja erst einmal ein bis zwei Jahre sein Haus vermieten, damit er noch einen Hinterhalt hätte, wenn ihre Beziehung nicht gut ginge .Und so hätten sie ja die Zeit, sich richtig kennen zu lernen .Und wenn er sich dann dazu entschieden hätte alles auf zu geben, hätte ich bis dahin auch verstanden, aber es kam alles ganz anders .Ich meinte es nur gut mit ihm und wollte ihm auch nicht im Wege oder zwischen seinem Glück stehen, das lag mir fern, ich wollte nur nicht das er enttäuscht wird und alles verlieren würde.
Ich bin kein Mensch, der einem anderen Vorschriften macht oder sagt wie er zu Leben hat. Das steht mir auch nicht zu. Ich dachte er wäre zufrieden so wie es ist, aber ich hatte mich getäuscht .Viele können sein Verhalten überhaupt nicht begreifen und noch weniger verstehen .Er war doch gar nicht unglücklich mit seinem Leben, den Anschein hat er nicht gemacht.
Von da an war ich dieser Person, einen Dorn im Auge und sie setzte alles daran, das Walter ihr willenlos bei allem was sie tat ,zu stimmte .Ich habe unseren eigenen Bruder nicht mehr erkannt, das war nicht mehr Walter.
Er wäre ja gerne auf meinen Vorschlag eingegangen ,nach seinem Verhalten schien es mir so, doch sie wollte mehr und gab sich nicht damit zufrieden .Sie regelte alles schon mit dem Hausverkauf, als er noch in der Klinik lag .Alles was sie sich vorgenommen hatte, zog sie durch und ließ keine Zeit verstreichen, es erschien uns, als ob Walter gar nicht mehr bei Sinnen wäre.
Er war nicht mehr der Mensch den wir gekannt haben, wie eine Marionette folgte er ihr auf jedes Wort.
Seit Walter von seiner ersten Frau verlassen wurde und seine Kinder ihn im Stich gelassen haben, als er so schwer krank wurde, waren wir täglich für ihn da ,es ist für uns unfassbar, welchen Druck ein Mensch auf einen anderen Menschen ausüben kann .Täglich haben wir nach ihm gesehen und waren immer für ihn da .Wir erlebten gute und auch sehr traurige Zeiten und waren für einander da. Aber das sollte nun keine Rolle mehr spielen.
Nach ausreichenden Erkundigungen über diese Frau, mussten wir erfahren, dass sie solche Methoden, bei anderen Männern, schon des öfteren angewandt hat, bis sie alles in ihrem Besitz gebracht hatte und diese verstorben sind. Walter möchte dies jedoch nicht hören ,er sagte sehr schreckliche, verletzende und hässliche Dinge als er mich zum letzten mal angerufen hat .Das war am 23 Juli 2011 um 10 Uhr 52 das werde ich nie vergessen. Das tat sehr weh und so habe ich ihn noch nie erlebt. Er hat noch nicht einmal mehr sein eigenes Handy und seine Email Adresse überprüft sie ständig .Wir haben keine Möglichkeit, ihn alleine zu treffen und schon gar nicht zu sprechen .Sie schirmt ihn völlig von seiner ganzen Familie und seinen Freunden ab, so das er gar keine Möglichkeit mehr hat, selbst wenn er wollte sich zu melden .Sie kennt anscheinend nicht das Gefühl, was eine Familie bedeutet .Ich halte sie für sehr berechnet und sehr kalt .Und alles spricht dafür, das sie ihm nur etwas vorgespielt hat und das es nun für ihn, nach dem er alles verkauft hat kein Zurück mehr gibt .Vielleicht ist die Blamage zu groß, um sich das selbst nun ein zu gestehen, ich weiß es nicht. Ich kann nur hoffen, das es ihm so weit gut geht und das wünsche ich ihm von ganzem Herzen .Man kann doch nicht all die vielen Jahre einfach so verdrängen und schon gar nicht vergessen .Mittlerweile wissen wir noch nicht einmal, wie es ihm geht .Ich frage mich, wenn man immer für einander da war und man denkt den anderen gut genug zu kennen, wie um alles in der Welt kann eine andere Person einen Menschen so manipulieren und umkrempeln, das ist einfach nicht zu verstehen .Es ist natürlich sein Leben, aber ich glaube nicht, dass er das alles so gewollt hatte, zumal er mit uns eine sehr gute Beziehung zusammen hatte .Natürlich ist er nicht wie du lieber Karl-Heinz, denn so hättest du dich niemals verhalten und erst recht nicht mir bzw. uns gegenüber .Aber das kann man so wie so nicht vergleichen ,denn diese innige Bindung, die wir beide zu einander hatten, war etwas ganz besonders und einmaliges. Wir hätten Walter von Herzen eine Frau gewünscht, die ihn auch aufrichtig liebt und vor allem die ehrlich gewesen wäre und mit der ihr sein Lebensabend glücklich verbringen hätte können .Die Familie ist das wichtigste das es im Leben gibt und das alles hat er mit Füßen getreten und unseren Dank haben wir nun erhalten. Wenn das Herz so voll Trauer ist und solche schmerzlichen Geschehnisse noch dazu kommen, steht man Kopf und kann keinen klaren Gedanken mehr fassen .Wir haben immer nur in unserem Leben geholfen und nun bekommen wir zusätzlich die Rechnung dafür .Das ist gewiss kein Selbstmitleid nur eine Feststellung die unheimlich zusätzlich sehr weh tut .Vielleicht gehört das auch gar nicht auf deine Seite, aber ich wusste keinen Ausweg mehr. Und auf deiner Gedenkseite soll ja auch nur die Wahrheit stehen, ich könnte nun nicht einfach seinen Namen weiter mit benennen, wenn er doch gar nicht mehr da ist und ich ihn noch nicht einmal mehr fragen kann .Das wäre eine Lüge und das möchte ich auf keinen Fall .Vielleicht hast du die Macht ,ihm in sein Herz diese verlorene Liebe ,die uns als Familie zusammen gehalten hat, wieder zu geben, dafür ist es doch nie zu spät, auch wenn man noch so arge Fehler vielleicht begangen hat .Ich hoffe so, dass du das lesen kannst und irgend wie bei uns bist.
Ich vermisse dich und mein Engelchen so wahnsinnig sehr.
Gib gut auf sie acht, sie war immer mein größter Halt in meinem Leben und ich liebe sie bzw. euch so sehr.
In ewiger Liebe euere Lisa****

Einen Gruß vom Himmel

Am Himmelszelt die Sterne stehen und ich kann dich wie durch ein Fenster sehen.
Deine Gebete hör ich jeden Tag und bin bei dir in jeder Lag.
Ich bin bei dir Tag und Nacht und gebe immer auf dich acht.
Erschöpft, traurig und so leer, sehe ich dich oft in den Schlaf dich weinen,
fühlst du und spürst du mich nicht und all die Deinen.
Wir sind doch immer für dich da, mit einer großen Engel - Chaar.
In deinem Herzen da ist mein Platz, du bist für mich der größte Schatz.
Kostbarer als der schönste Diamant, denn du lässt mich nicht los an deiner Hand.
Der Schmerz der Trauer ist auch in mir und ich verspüre das qualvolle Heimweh und die große Sehnsucht genau so in mir.
Auch ich könnte laut schreien, warum kannst du mich nicht sehen warum mussten wir von dir so früh gehen.
Doch dann überkommt mich so unendliche Liebe und ich werde erfüllt von wundervollem Licht,
das in mir jeden Schmerz zerbricht.
Man kann es nicht beschreiben, so was hast du noch nie gesehen
es ist überwältigend und so wunder, wunder, wunderschön.
Ich versuche dir Frieden und Wärme in dein Herz zu bringen
und von den Engel, die Engelsflügel fangen an zu schwingen,
sie helfen dir den Schmerz und die Traurigkeit etwas zu nehmen
und Freude mit Leben, wieder dir zurück zu geben.
In deinem Herzen fühle ich mich geborgen und verbringe mit dir immer wieder jeden neuen Morgen In deinen Träumen kannst du mich sehen und am liebsten würden wir dann nie mehr aus einander gehen. Da sehe ich dich lachen, wie es einst immer war, denn da bist du mir ganz besonders nah. Wir sind für alle Ewigkeit verbunden und verbringen viele unsichtbare Stunden. Du gehst keinen Schritt allein, denn ich werde immer bei dir sein. Ich begleite dich in Freud und Leid und das bis in alle Ewigkeit. Diese Liebe die uns im Leben schon gegeben, wird aus reichen für das nächste Leben. Eines Tages steh ich mit deinem geliebten Engelchen Sissi vor dir, und hole dich durch die große Himmelstür, dann kann uns nichts und niemand mehr trennen, auch wenn der letzte Stern erlicht, „ unsere Liebe, die bricht nicht „

Sonntag, den 24.05.2015


Lieber Karl-Heinz ich muss dir einfach schreiben. Siegrid hat ihr Haus ( Elternhaus ) verkauft,
in dem sie lange Zeit mit Bernd und Axel gewohnt haben. Sicher ist es ihr nicht leicht gefallen,
aber das Leben geht nun einmal weiter, ob wir das wollen oder nicht. So wie sie sich entschieden hat,

ist es die beste Lösung für sie. Ohne Bernd ist es auch für sie sehr schwer. Wir denken oft an ihn und ganz besonders Dienstags, weil er uns da immer besucht hat. Siegrid hat mir von Bernd auch ein paar Andenken gegeben. Reiki CD und Reiki Kasetten, darüber habe ich mich auch sehr gefreut.

Da du mit Bernd , in den letzten Jahren, bei ihnen geprobt habt, waren von dir noch viele Instrumente bei ihnen. Gestern hat Georg diese nun alle zu uns geholt, weil Siegrid nun das Haus ausräumen will, damit nicht alles auf einmal zusammen kommt. Es wird für sie bestimmt sehr schwer sein, wenn der Tag kommt, an dem sie ihren Wohnungsschlüssel für immer aus ihrer Hand gibt. Wir haben ein freundschaftliches Verhältnis zu ihr und wollen es auch halten. Sie ist ein lieber Mensch und hat es auch noch nie leicht gehabt im Leben. Siegrid und Axel hatten mir eine Freude bereitet und zwei CD aufgenommen. Die eine spielst du mit Bernd und die andere mit deiner

Band die Happy Bird/s. Gestern fand ich die richtige Gelegenheit, diese CD zu hören. Das erste mal seit 7 Jahren, habe ich dich singen und spielen gehört. Du warst mir so nah das ich es kaum beschreiben kann.Es tat so weh und es war, als ob du jeden Augenblick zur Tür herrein kommst. Ich war nur noch am weinen. So lebendig,voller Lebensfreude so, als ob du nie gegangen wärst. Ich war so sehr verzweifelt, dass ich Andrea und Regina anrief. Natürlich hörten sie sofort im Hintergrund deine Stimme und deine Musik.

Sie versuchten mich zu beruhigen und redeten lange mit mir. Georg war in der Zwischenzeit auf dem Friefhof. Am Morgen hatten wir Blumen für dein Grab gekauft und er wollte es alleine einpflanzen, weil ich momentan viel Atemnot habe und es mir doch schwer gefallen wäre. Als er zurück kam versuchte er mich auch zu beruhigen, obwohl es für ihn auch nicht leicht war. Ich war so sehr mit mir selbst beschäftigt, dass mir so gar die Kartoffeln angebrannt waren. Georg hat das vor unserem Hoftor schon gerochen, kein Wunder die Küche war voller Qualm.

Also gab es Blumenkohl und Bratwurst ausnahmsweise mal mit Brot.
Als wir dann zu Abend gegessen hatten, räumten wir das Auto aus, mit all deinen Musikinstrumenten.
Georg war es auch sehr schwer ums Herz und ich brach wieder in Tränen aus.
Das was da vor uns stand war dein Leben, dein Herzblut. Was soll das bei mir, es gehört doch zu dir,
es ist doch deine Musik.

Einige Musikbücher und ein Ordner mit Text und Noten, die du geschrieben hast waren auch dabei. Es ist ein Ordner unter vielen. Susi möchte mir deine ganzen Ordner auch geben.
Auch noch andrere Musiksachen, sie hat leider keine Verwendung dafür. Aber ich bin ihr Dankbar,
denn sie könnte auch alles entsorgen und da ist es mir schon lieber wenn sie es mir gibt.
Ich nahm jedes einzelne Blatt in meine Hände, habe jeden Text gelesen, den du geschrieben hast.

Susi sagte einmal, wir hätten die gleiche Schrift und das stimmt ja wirklich. Ja wir hatten so vieles gemeinsam. Es ist deine erste Orgel, die wir mit dir zusammen im Odenwald gekauft haben, nach dem Tod von Mama. Sie ist in einem guten Zustand, daran sieht man, wie sehr du deine Musikinstrumente
geliebt und gepflegt hattest. Nun habe ich dein neustes Keyboard und deine erste Orgel. Deim Mischpult, dein Notenständer, deinen alten Hocker, deine Gesangsanlage usw. deine alten Boxen, deine Kontrollboxe und so vieles mehr.

Ich möchte nicht das es in fremde Hände kommt, es gehört zu dir. Solange ich lebe bzw. wir, werden wir es dir aufbewahren. Die Einzige der ich es gerne von ganzem Herzen geben würde, ist deinem Töchterchen Sina, wenn sie es irgend wann haben möchte bekommt sie es sofort von mir jeder Zeit, das sollst du wissen.
Es ist unbeschreiblich, was deine Sachen und deine Stimme, in mir ausgelöst haben. Ich kann mich mit deinem Tod nicht abfinden, alles berührt mich, wie am ersten Tag. Ich weiß nicht, wie ich diese 7 Jahre ohne dich gelebt und überstanden habe. Auch nicht die 5 Jahre von meinem Engelchen Sissi.

Besonders gestern sind so viele Erinnerungen wach gerufen worden. Georg und ich haben von einem zum anderen Erlebnis unter Tränen erzählt. Ich vermisse dich mehr denn je und ich habe dich überalles sehr lieb, mein Herz ist immer bei dir und meinem Engelchen. Ich freue mich heute schon auf den Tag, an dem wir wieder zusammen sind und dann lassen wir uns nie wieder los .Ich vermisse dich unendlich, vielleicht warst du gestern bei uns und hast alles selbst mitbekommen. Du und mein Engelchen, ihr wisst beide wie schwer mir ums Herz ist und wie sehr ich euch liebe.

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